Augentageskliniken MVZ || Dres. Jacobi GbR ||

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Start Behandlungen Netzhautchirurgie pars plana-Vitrektomie

pars plana-Vitrektomie

Typische Indikationen für eine solche Operation sind die anlage- und altersbedingte Schrumpfung und Verflüssigung des Glaskörpers ab dem 40. Lebensjahr, welche oft für die Entstehung von o.g. Makulalöchern, Nezthautlöchern und Nezthautablösungen verantwortlich ist.

Auch bei Einblutungen in den Glaskörper, welche häufig bei Diabetes mellitus zu beobachten sind oder entzündungsbedingten Trübungen (Uveitis) die nicht innerhalb von 3-6 Monaten alleine abgebaut worden sind, stellt die Vitrektomie die Behandlungsmethode der Wahl dar. Die nach Verflüssigung für das Auge bedeutungslos gewordene Glaskörpersubstanz wird während der Absaugung schonend durch eine Lösung oder je nach Krankheitsbild auch Luft oder Silion-Öl ersetzt um die Stabilität und Heilung des Auges zu sicherzustellen.

Dieser ca. 30-60 minütige ambulante Eingriff wird in örtlicher Betäubung oder unter Vollnarkose durchgeführt. Über feinste Instrumente, kann man unter dem Operationsmikroskop endoskopisch den Glaskörperraum beleuchten, Glaskörper absaugen und die Netzhaut z.B. mit dem Laser behandeln oder vorhandene Membranen entfernen. Die ambulante Durchführung ermöglicht eine raschere Genesung, senkt bedeutend die Infektionsgefahr (schließt v.a. die gefürchteten Krankenhaus-spezifischen, so genannte nosokomialen Infektionen aus) und wird auch in vielen anderen europäischen Ländern und der USA einem stationären Aufenthalt im Krankenhaus vorgezogen.

 

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